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Alles über die Wolle

Reine Schurwolle,
die Wunderfaser aus der Natur

So würde man die Wollfasern wohl nennen, wenn sie erst in diesem Jahrhundert entdeckt worden wäre. Die positiven Eigenschaften sind jedoch seit Jahrtausenden bekannt und die Menschen wussten sie stets für sich zu nutzen. Wenn man die  Vielfältigkeit der Schafwolle betrachtet, kann man wirklich von einem Wunder der Natur sprechen.

Dass Schafwolle mehr kann als „nur“ wärmen, sollen folgende Punkte aufzeigen:
  • Schafwolle ist atmungsaktiv und kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen (ohne sich nass anzufühlen) um diese bei Trockenheit wieder an die Umgebung abzugeben.
  • Die natürliche Fettschicht der Schafwolle lässt Wasser an der Oberfläche der Wollfaser ablaufen, dadurch wird eine Verschmutzung für längere Zeit verhindert.
  • Das Wollfett (Lanolin) ist das natürliche Schutzmittel für Haut und Haare.
  • Wolle hat ein positives Verhalten zur Luft. Der Staub der sich um uns herum elektrisch (meist positiv) auflädt, und wir selbst meist negativ geladen sind, ziehen solchen Staub an und dieser bleibt auf unserer Haut kleben. Das kann Allergien, unerklärliche Müdigkeit, Unlust und Kopfschmerzen verursachen. Naturmaterialien dagegen erzeugen negative Ionen, die von unserer Haut durch die eigene negative Ladung abgestoßen wird.
  • Die lindernde Wirkung  der Wolle bei rheumatischen Beschwerden, Kopf-, Hals-, Zahn-, Ohren-, Rücken- und Nackenschmerzen  sowie Gelenksentzündungen ist bekannt und lässt sie zu einer kleinen Hausapotheke werden.
  • Wolle ist schwer entflammbar.
  • Natürlich nachwachsender Rohstoff.
Im Gegenzug zu künstlichen Fasern, die aus Erdöl hergestellt werden, kann man sagen, dass die Wollfaser durch Erde, Wasser und Sonne entsteht.

Chemiker sind heute überzeugt, dass auch in Zukunft keine synthetische Faser hergestellt werden kann, die alle die guten Eigenschaften der natürlich gewachsenen Wolle besitzt.